Das neue Thema der Woche bis zum 22.5.2017: Absatz 5-7

"Luther sagt, dass nur der Glaube frei machen kann und keine äußeren Werke. Äußere Werke sind "Früchte des Glaubens", nicht aber die Vorraussetzung. Nicht das Gebot, sondern der Glaube rechtfertigt den Menschen."

(alex@freiheit2017.net )

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Nachdem wir im letzten Artikel erfahren haben, dass es einen inneren und äußeren Menschen gibt, und das äußerliche Wohlergehen keine Auswirkungen auf die innere Freiheit hat wird Luther nun etwas konkreter. Das Innere des Menschen, seine Seele, ist einzig und allein an das Wort Gottes, an das Evangelium gebunden.

Das Wort Gottes ist das Einzige, auf was die Seele nicht verzichten kann, es ist die notwendige und hinreichende Bedingung zugleich. Dieses ruft Luther vor allem dem Klerus ins Gedächtnis, der im Verdacht steht, das Äußere höher zu gewichten als die Botschaft des Evangeliums.

Das Evangelium ist für ihn inhaltlich die Predigt von Jesus Christus (und zwar Genitivus subiecticus u. obiectivus) und damit der Glaube. Der Mensch ist verdorben, die Rede Jesu Christi hingegen ist befreiend. Christi „tröstliches“ und „lebendiges“ Wort ruft den Menschen aus seinem Verderben heraus und ruft geleichzeitig zum Glauben an ihn. Nicht aus sich selbst heraus, sondern allein im Vertrauen auf Christi Wort kann der Mensch sein Verdorbensein überwinden.

Allein aus dem Glauben heraus kann der Mensch gerecht werden. Im Zusammenhang von Gesetz und Evangelium heißt dies, dass nicht das Erfüllen der Gesetze, sondern allein der Glaube gerecht macht.
Brauche ich dann gar keine Gesetze mehr erfüllen? Gar keine guten Werke mehr tun??

Ich freue mich auf Eure Kommentare...

alexdontospamme@gowaway.freiheit2017.net